Ein Leben in Halbwahrheiten – Ein fotografisches Traktat

oder: Unsere moderne Überheblichkeit ist die Ursache allem Halbwissen

Seit meinem dritten Geburt-Tag befinde ich mich auf Orientierungskurs. Das ist nun über 19 Monate her. Optimistisch gesehen kann ich nicht klagen. Es sind Fortschritte da, kleine Fortschritte. Doch es bleiben die Bombertrichter, die trotz des darüber wachsenden Grases unpassend die Landschaft dominieren. Es hat so etwas von Hobbitland. Vielleicht sollte ich mir einen Hügel reservieren und darin meine Höhle integrieren. Meine eigene Höhle, ganz für mich allein. Denn es wird eine Schlafhöhle mit nur einem Fenster. Viel zu klein, dass da jemand sich reinstehlen kann.

Kaum sichtbar, dafür umso schmerzhafter, sind die Einschusslöcher. Letztlich führen sie zum Sprung, zum Riss in der Seele. Wohl der beste Kitt ist nicht gut genug, den Bruch so zu füllen, dass keine Narbe bleibt. Jeden Tag werde ich daran erinnert. Das Gesicht eincremen um die Narbe ‚Hautirritation‘ zu versorgen führt zwangsläufig die Hand am Hals vorbei. Jeden Tag wieder, jeden Tag auf’s neue. Ist da was, ist da nichts zu spüren? Oder ist da wieder was, auf der anderen Halsseite auch?

Wie soll ich mich bei diesen Gedanken auf anderes, Angenehmes, fokussieren können?

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Der Fotografischer Depressionismus

Was ist der Fotografische Depressionismus?

Für uns Menschen braucht alles eine Schublade. Ich gebe sie euch: Was hier zu sehen ist, passt in keine eurer Schubladen. Also muss etwas Neugeschöpftes her. Es war bereits von einer ‚modernen‘ Form des ‚Pictorialismus‘ die Rede. Ich kann mich nicht allein auf gestreutes Licht, Unschärfe und fehlende Details reduzieren lassen. Ich bin am Gegendetail interessiert. Es geht um das Was neben euern Regeln. Was ich tue, nicht alles soll sofort erratbar sein. Der Betrachter soll sich mühen wie ich mich gemüht habe, ein Bild so zu schaffen. Ich spiele ein analoges Versteckspiel in einer übermächtig digitalen Klarheit. Je weiter die Dinge unklar sind, umso mehr bedarf es meiner Fantasie, meiner geistigen Kreativität. Und sie ist es, die uns Menschen von den Maschinen und Programmen unterscheidet!

Das soll Fotografischer Depressionismus sein!

Weltaflex

Als Lichtbildprophet und Marvin F. lebe ich ja – leider – nicht auf (m)einem eigenen Planet. Ich mussdürfen (richtig gelesen, ich bin der mussdürfen-Erfinder) mich unter das gemeine Fotovolk mischen. Da das in der Regel extremst technikverliebt und wenig am Bild interessiert ist, bekomme ich gesagt, was es so für wirklich gute Kameras gibt. Rolleiflex zum Beispiel. Super Kamera, Riesen Kamera, Wahnsinns Kamera. Schaue ich mir an, wer eine solche Megakamera besitzt und was er damit veranstaltet, ist wieder der Beweis erbracht, dass nicht allein eine Kamera gute Bilder macht. Steinigt und kreuzigt mich ihr lautstarken Großmeister der emotional-emotionslosen Fotografie.

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Nikon F55

Zitat Anfang Nikon über die F55
Sie ist klein, leicht und liegt gut in der Hand. Mit dieser Kamera gelingen scharfe und brillante Aufnahmen mit einfacher Bedienung. Die F55 ist die perfekte Kamera für jeden, der schnell und unkompliziert die Vorteile der Nikon Spiegelreflexfotografie für seine Aufnahmen nutzen möchte. Dabei ist die F55 äußerts kompakt und wird einem auch auf der Urlaubsreise dank Ihrem geringen Gewicht nie zur Last. Preisgünstige Sets mit Nikon Standardzoom oder mit Nikon Standard- und Telezoom sind ebenfalls erhältlich. F55 – Die Einladung zu besseren Bildern.
Zitat Ende

Was hat gute Fotografie mit Gewicht zu tun? Was muss ein Hersteller an Funktionen aufpacken, dass die einfache Bedienung der Blende und Belichtungszeit noch unkomplizierter bedienbar wird? Ist nur die Kamera für Schärfe und Brillanz verantwortlich?

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Flower Eugenushka’s Salutti!

Hey da meine ehrfürchtige Pen-Freundin, du kannst mich Eugenia nennen. Wie geht es Ihnen? Ich möchte mit Ihnen kommunizieren. Ich mag dich sehr und ich will dich mehr kennen. Weil ich dir einen netten Kerl habe. Ich habe mein Bild beigefügt. Ich bin 33 Jahre alt. Ok, ich werde nicht viel erzählen, denn vielleicht bist du nicht wie ich. Aber wenn du mich interessierst, dann antworte mir Einen Moment kenne ich viele Jungs nicht ernst online. Also will ich nur freien, ernsthaften und adäquaten Kerl finden. Ich hoffe du suchst auch nur ernsthafte Kommunikation. Ich werde auf deine Nachricht warten. Eugenchika

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