Aceton Transferdruck

Irgendwie klebt diese relativ simple ‚Drucktechnik‘ wie Kaugummi in meinem Gehirn. Ich erinnere mich an meinen Übergang von der Kindheit zur Jugend. Aus Zeitschriften (eher Ost, seltener West) werden bunte Bilder aller Art – von Stars bis Nackt – ausgeschnitten, auf ein weißes Blatt Papier gelegt und das Ganze mit Fleckenwasser beträufelt. Durch etwas Druck übertragen sich die Farbpartikel des Zeitschriftendrucks auf das weiße Papier. Fertig ist der – unspektakuläre – Acetondruck.

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‚Normale‘ Aufnahmen mit Joterman’s Lumenbox

Es ist schon eine Weile her, dass ich mir eine neue Alte zugelegt habe. An meine letzte jungfräuliche Neue kann ich mich noch erinnern. Es war die Impossible I-1. Mittlerweile ist das ‚The Impossible Project‘ namentlich Geschichte und schimpft sich wie der Urvater der Sofortbildfotografie ‚Polaroid‘. Unter neuem alten Namen hat man die OneStep 2 auf den Markt geworfen, die äußerlich mehr einer klassischen Polaroid gleicht. Genug Sofortbild, es geht ja eher um Joterman’s Lumenbox.

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Vierundwas?

Wieder ein Jahr rum. Ein Jahr mit Bangen und Hoffen, erste Gewissheit und drittem Geburt-Tag. Voller Ungeduld ein Kampf zurück ins Leben. Was nicht funktioniert ist das Vergessen. Vor Kurzem spielt der Körper verrückt, so als sei Chemo-Time. Und wie in Echt ist zur Mittagszeit mit einem Mal alles vorbei. Ich bin körperlich und seelisch fertig. Der Kopf, das Hirn, dein unbekanntes Wesen.

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Fatman-Mischung ‚Black Hole‘

Ich hatte bereits das Geheimnis gelüftet, bei der Papierentwicklung einen eigenwilligen Weg zu gehen. Beim Negativ bin ich relativ konservativ und arbeite fast ausschließlich mit einem Rodinal-Derivat. Insbesondere sein Hang zum Korn im fetten Ansatz als auch die Kantenschärfe bei hohen Verdünnungen haben es mir angetan. Zumindest bei der Papierentwicklung hat sich eine kleine Änderung ergeben.

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Selbstbau-Kameras – Recesky TLR und Lomography Konstruktor

Werde ich zur Fotografie nach Literaturempfehlungen gefragt, dann sind es Bildbände und Biographien. Ich finde man lernt aus ihnen genau das Rüstzeug, was man für das bewusste Aufnehmen von Bildern braucht. Es sind nicht die Kameraeinstellungen, das Fabrikat oder der Pixelprinz, der das Bild macht. Ich muss es mit meinen Augen sehen. Nicht wie es ist, sondern so, wie ich es sehen möchte.

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Deine ersten 5.000 Euro warten auf Dich

Hallo, hast Du schon von der Software 5000prowoche gehört? Diese Typen sind verrückt. Die drucken buchstäblich Geld für ganz normale Menschen.

>>> Schau Dir dieses Video an, dann verstehst Du, wie das alles funktioniert <<< Es ist die einfachste Art, Geld von zu Hause aus und ohne jede Anstrengung zu verdienen. Manche Dinge hören sich zu gut an, um wahr zu sein. Aber das hier funktioniert wirklich und ist keine Schwindelei, wie so vieles, das andere Leute mit ihren verrückten Geschichten im Internet verbreiten… Übrigens: die Software ist vollkommen kostenlos, also kannst Du im wahrsten Sinne des Wortes nichts verlieren. Nur etwa 5.000 pro Woche gewinnen. >>> Sichere Dir jetzt Deinen Platz. Es sind nur 45 Lizenzen verfügbar, also je früher Du Dir eine holst, desto besser <<< Wir sprechen uns bald.

45 Lizenzen? Ist das nicht ein bisschen wenig? also ich glaube es gibt genügend Deppen die diese verrückte Geschichte glauben, die WIRKLICH, WIRKLICH und MEGAWIRKLICH kein Schwindel ist. Da kann man garantiert nichts gewinnen außer 5.000 pro Woche verlieren. Wirklich!

*21#11[16] – Ein Buchprojekt

Das Bild sollte ein Dasein fristen dürfen. Also gehört es nicht in irgendeinen elektronischen Speicher sondern auf Papier. Zugegeben, manch Bild ist besser auf der Festplatte des Machers aufgehoben und sollte nie dieselbe verlassen. Solche Ausnahmen und sein sie selbst in der Mehrzahl, sollte den bewussten Fotografen nicht davon abhalten, ausgewählte Bilder zu einem greifbaren Gegenstand zu machen.

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