Ich fordere: Briefmarken für E-Mails!

Ich spreche mich hier und öffentlich dafür aus, dass für das Versenden von E-Mails Porto erhoben wird. Genau wie bei Briefen oder Postkarten. Jeder der eine elektronische Nachricht verschicken möchte, muss vorher an den virtuellen Schalter des digitalen E-Mail-Amts, seine Euronen abdrücken und ab geht die Post.

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117_2017

Tamtam-Blasen

Tamtam-Blasen
Nr. 0156
Unikat: Bei Kaufinteresse Größe und Medium bitte erfragen
(c) 2015 Marvin Feinbub

Stimmte der Wutbürger mit seinem Hirn und Fusse ab, täte er recht. Stattdessen hat er seinen Geldbeutel im Hinterteil stecken, was ihn absolut lächerlich gehen und aussehen lässt.

Wenn ich groß bin, dann werd ich

Wenn ich groß bin, dann werd ich … ja was eigentlich? Es sollte auf alle Fälle was mit knipsen und tippsen zu tun haben. Studiert natürlich, um fett einen auf Macker und Poser zu machen. Bachelor of Knips & Tipps. Fehlt nur noch die Spezialisierung. Und genau da wird es jetzt schwierig.

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Elendes Miststück!

Manchmal können selbst Kraftausdrücke nicht das beschreiben, was mir bei ihr durch den Kopf geht. Sie macht einen auf berühmt, ist bei genauem Hinschauen aber das wohl billigste Gestell mit zweifelhaften Bekanntheitsgrad. Während die Polymer-Büchse nach außen hin Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, trägt sie schnippisch im Gewand einer Jungfrau den Dolch hinter ihrem Rücken. Borderline-Syndrom auf Valium ist die noch höfliche Umschreibung ihres paradoxen Ichs. Sie ist eben nur ein billiges Plastik-Flittchen! Blond, natürlich blond und genau so blöd, wie es der Volksmund behauptet!

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Perfekt!

Ich lese eine Buchrezension. Warum beschleicht mich das ungute Gefühl, dass der Rezensent seine eigenen Werke als das Nonplusultra zu betrachten scheint und alles andere daran zunichte macht. Ich kenne ein paar Bücher des Rezensenten und finde sie zutiefst langweilig. Ohne Zweifel erklärt er viel, zeigt Beispiele und trotzdem wirken seine Erklärungsversuche an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, den Tiefgang seines Geschriebenen zu erkennen.

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Der Vortrag

Der Abend bricht über Berlin herein. Mich hat es auf die Wohnlandschaft verschlagen, in meine angestammte Ecke mit dem Gerade-aus-Blick auf das TV-Gerät. In der rechten Hand halte ich locker-lässig die “Macht”. Keiner kann mir heute die Fernbedienung streitig machen oder mich so verbal nerven, dass ich irgendetwas gegen meinen Willen visuell konsumieren muss.

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