Alte Pfade – Weißensee

Zum Wesen des Menschen gehört es wohl ein Feindbild zu besitzen und es immer dann benutzen zu müssen, geht es dem Menschen vermeintlich schlecht. Die Geschichte hat mehrfach gezeigt, dass kein Volk, keine Gruppe oder Gemeinschaft von diesem offensichtlichen Instinkt des Menschen ausgenommen ist. Man könnte meinen, mit den bisher – vor allem schlechten – gemachten Erfahrungen müsste der – viel beschworene – menschliche Verstand einsetzen und ein Ende der Spirale möglich sein. Weit gefehlt: Es genügt der kleinste Anlass und man erinnert sich allzu gern alter Klischees und bedient sich derer.

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Schwarzer Hund – Eine überschaubare Serie

Es war eine Episode. Jedenfalls entpuppte sich die Sache als solche, vorzugsweise an ihrem Ende. Kurz und schmerzvoll, völlig verstörend für mich. So blieb denn auch kein Stein auf dem anderen. Vorher gab es die Zeichen, die kleinen und die großen. Doch ich ignorierte sie. Es soll ja Menschen geben, die meinen was sie sagen. Offen und aufrichtig. Jetzt weiß ich: ‚Pustekuchen, mein Freund!‘. Vergiss alles was du Gutes über den Menschen bisher geglaubt hast. Geh – im Bezug auf Menschen – immer vom schlimmsten Fall aus und du wirst dennoch enttäuscht.

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Gefragt sein

Internet und Suchphrasen, für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Eine zeitlang habe ich ihnen jeden Monat mein Top & Flop gewidmet. Irgendwann war es mir zu doof, dass die grundsolide Mausmalerei permanent mit ‚Intimbilder‘ und ‚Frauen zum schwängern gesucht‘ in Verbindung gebracht wird. Der geneigte Leser mag es ja nicht glauben, aber ich habe so etwas wie ein Ehrgefühl und einen Moral-Codex.

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Magentakom – Da werden sie geholfen

Ich gestehe Kunde der deutschen Telekom zu sein. Fast schon immer. Ich schäme mich – vielleicht – dafür. Aber nur wegen Bayern München. Zwar habe ich immer wieder den Versuch unternommen dem Ex-Monopolisten zu entkommen, doch bei genauer Lupen- und Tiefenprüfung musste ich feststellen, dass sich preislich und nervlich ein Anbieterwechsel nicht lohnt. Und oft ist das Sponsoring genauso fragwürdig. Und dann sind da noch meine speziellen Wünsche und Vorstellungen.

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Das Recht aufs Vortäuschen

Zehn Minuten des gemeinschaftlichen Liebesspiels sind Vergangenheit. Danach tritt jene Stille ein, die mich immer wieder irritiert.

„Ich habe den Eindruck, als wäre die ganze Sache eben eine Pflichtübung für dich gewesen.“

„Warum? Alles ist schick und du hattest deinen Spaß.“

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