Gedanken – Ein fiktives Interview (Eine Dekade später)

Fast zehn Jahre ist es her, dass ich ein fiktives Interview mit mir geführt habe. Eigentlich war es – für mich – im Geist verschollen. Doch das Internet vergisst nicht und so gelang es mir das Interview zu rekonstruieren. Auslöser dieser Nostalgiehandlung war eine groß angelegte Aufräumaktion, bei der mir ein Interview mit macnews.de in die Hände fiel. In ihm bezieht sich der Redakteur auf mein fiktives Interview. Zehn Jahre später, wie ging es weiter mit mir und was würde ich heute sagen? Viel Spaß beim Lesen …

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Gedanken – Ein fiktives Interview (Das Original)

In den zurückliegenden Jahren machte ich mir hin und wieder Gedanken Über den Sinn/Unsinn der Homepage und des kreativen Treibens. Die Kerngedanken hatte ich stichpunktartig als meine Profilbeschreibung in Online-Fotocommunities veröffentlicht. Die Resonanz war sehr unterschiedlich und so habe ich mich entschieden, basierend auf meinen aussagen und dem abgegebenen Feedback ein fiktives interview mit mir zu führen. Viel Spass beim Lesen …

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Lichtpause

Das große Aufräumen geht weiter. Schamlos nutze ich das Aus- und Fernbleiben jedweder Emotionen, Gegenstände nüchtern-sachlich in die Hand zu nehmen und ihnen eine Zukunft mit oder ohne mich zu prognostizieren. So füllen sich Kisten, Kartons und Tüten mit Dingen, die – weitestgehend – fachmännisch entsorgt werden. Das Wenige was übrig bleibt, bildet die Grundlage für Neues.

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Ich prostituiere mich nicht!

Schon seit Jahren habe ich einen hinreichend großen Abstand zur Fotogötter und Modelle-Szene gepflegt. In den letzten Monaten hat sich das Ganze weiter potenziert. Ich wollte keinen Gedanken an das Volk der Blender und notorischen Überflieger verschwenden. Mit diesem Abstand dann doch wieder auf Tuchfühlung zu gehen ist ein Kulturschock!

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Alles ist da, nur leider anders!

Seit fünf Monaten bemühe ich mich zu normalisieren. Die spürbaren Symptome der Chemococktails gehen zurück, die Einschränkungen werden weniger und beim Gewicht kämpfe ich mich auf die alte Größe zurück. Alles könnte so herrlich rosa und wundervoll sein, wäre da nicht der Kopf!

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Email-Spam – Digitaler Kitsch

Ich bin groß am Aufräumen. Was habe ich nicht alles dem Recycling oder der Müllverbrennungsanlage überlassen. Es muss sein. Hinter dem weggeworfenen Zeug sehe ich keinen Mehrwert für mich und die Nachwelt. Die omnipräsente Nutzlosigkeit – Denglisch: Spam!

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Erinnerungen (II)

Sie war wohl – bisher? – die Ausstellung schlechthin für mich: Lichter, Mitten & Tiefen in der Pankower Galerie Solitaire. Die Räume ließen mehrere Themen zu, so waren 3D-Arbeiten bis Fotografien von Akt bis Landschaft zu sehen. Beim Aufräumen fiel mir die Eröffnungsrede von Roswitha Skowasch sowie ein macnews.de-Interview anläßlich der Ausstellung in die Hände. Erinnerung und Wiederholung: Hier das macnews.de-Interview von vor fast 10 Jahren.

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